Kinder auf Panzern?

Die Bundeswehr nutzt Ereignisse wie den Hessentag, um Berührungsängste abzubauen. Dabei macht sie auch nicht davor Halt, selbst Kleinkinder unkritisch auf Panzern herumklettern zu lassen. 
Damit werden bereits von Kleinauf Hemmnisse abgebaut und für die Bundeswehr steigert sich die Chance, das eines der Kinder später einmal als Soldat zur Bundeswehr kommt.

Wir halten es für falsch, unbedarfte Kinder auf Kriegsgeräten spielen zu lassen und möglichst die Eltern noch stolz Beweisfotos machen schießen zu lassen. Das kindliche Urvertrauen darf nicht dazu missbraucht werden, positive Assoziationen zu Waffen herzustellen.

Wir rufen die Bundeswehr dazu auf, ihr Gelände für unter 18-Jährige unzugänglich zu machen und rufen gleichzeitig Eltern und Pädagogen dazu auf, mit Kindern nicht auf das Bundeswehrgelänge zu gehen. Denken Sie vorher darüber genau nach!

Im Folgenden zeigen wir einige Bilder vergangener Hessentage. Diese sollen einen Eindruck davon vermitteln, mit welcher "Stimmung" das Herumklettern auf Kriegsgerät geschieht. Die Bilder sollen dazu anregen, sich damit auseinanderzusetzen, ob fröhliche Stimmung wirklich die richtigen Assoziationen erzeugt, wenn man auf Panzern spielt. 
Selbst wenn Kriegsgerät ein nötiges Übel wäre - sollte man damit Freude und Unbeschwertheit verbinden? Noch dazu als Kleinkind mit dieser Assoziation aufwachsen?










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