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Vom 12. bis 21. Juni 2026 ist der Hessentag zu Gast in Fulda.
Ihr erwartet ein ausgelassenes Volksfest? Doch Vorsicht: Ihr findet auch Panzer, Maschinengewehre und Kampfhubschrauber sowie Militärkonzerte und Veteranenehrung!
Mit Veranstaltungen und Kriegsgerät missbraucht die Bundeswehr den Hessentag als Werbeschau.
Daran ändert auch die Reaktivierung der Wehrpflicht nichts, die im Bundestag beschlossen wurde. Im Gegenteil: Die schrittweise Wiedereinführung der Wehrpflicht ist ein schwerwiegender Angriff auf die Rechte der Jugend und das zentrale Instrument der Kriegsvorbereitung. Die neue Wehrpflicht dient nicht nur dazu, mehr Soldat:innen zu bekommen. Sie trägt auch zur politischen und psychologischen Kriegstüchtigkeit bei.
Jugendliche sagen deutlich: „Wer uns zum Dienst an einer Waffe zwingen will, möchte keinen Frieden, sondern Krieg!“ Das Bündnis „Friedlicher Hessentag“ wendet sich deshalb gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie gegen alle anderen Zwangsdienste.
Die Bundeswehr wirbt weiterhin offensiv, um junge Menschen für den Kriegsdienst zu gewinnen. Sie präsentiert sich als toller Arbeitgeber, der Erfüllung im Arbeitsleben und positive Zukunftsperspektiven bietet. Sie tut so, als wäre sie ein „normaler Arbeitgeber“. Aber das Ziel ist, für ihre gewaltsame Konflikt“lösung“ zu begeistern. Kriegsgerät wird als Abenteuerspielplatz arrangiert. Selbst Kleinkinder klettern auf Panzern herum und Jugendliche dürfen mal im Kampfhubschrauber sitzen. Neugier und Technikbegeisterung von Kindern und Jugendlichen werden missbraucht, um Berührungsängste vor militärischer Gewalt abzubauen. Auf den letzten Hessentagen wurden ganze Schulkassen von der Bundeswehr zum Festgelände gefahren!
Doch in der Armee geht es nicht um "Sport", "Kameradschaft" und "Abenteuer", sondern um die Anwendung von Waffengewalt. Dass Soldat:innen andere Menschen töten und selbst immer wieder traumatisiert, verwundet oder getötet werden, wird nicht thematisiert. Mit dem Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen wird diese Werbung fortgesetzt. Trotz erheblicher Kritik der UNO werden in Deutschland weiter Minderjährige rekrutiert. Siebzehnjährige können mit Einverständnis der Eltern zur Bundeswehr gehen.
Wir wenden uns gegen Militärwerbung auf Volksfesten und bei Minderjährigen. Von der hessischen Landesregierung fordern wir, sich für eine Kultur der gewaltfreien Konfliktlösung stark zu machen. Das Militär kann Konflikte nicht lösen. Diplomatie ist notwendig und möglich. Wir erwarten von der hessischen Landesregierung, dass sie sich an das hält, was in der Verfassung des Landes Hessen steht:
Artikel 69: (1) Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet. (2) Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig.
Für einen Hessentag ohne Militär!
Das Bündnis Friedlicher Hessentag ruft auf zur Demonstration
voraussichtlich am Samstag, 13. Juni 2025
Aufruf zur Beteiligung am Friedlichen Hessentag 2026 in Fulda
Die Vorbereitungen unserer Aktionen für einen 'FRIEDLICHEN HESSENTAG' haben begonnen. Wer die bisherigen Treffen verpasst hat und auch im Bündnis mitarbeiten möchte, kann beim nächsten online-Treffen am 17. März 2026 um 19.30 Uhr dazukommen. Interessierte wenden sich bitte an info@friedlicher-hessentag.de
Erfolgreiche Aktionen auf dem Hessentag in Bad Vilbel - Eindrücke: hier klicken...
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Material zum Herunterladen: |
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